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Finja Borowski gewinnt den Verbandsentscheid der Minimeisterschaften

Einen bisher nicht gekannten Erfolg erzielte Finja Borowski am heutigen Samstag in Bennigsen:

Sie gewann in der Altersklasse II (9-10 Jahre) den Verbandsentscheid der Minimeisterschaften und vertritt damit  den TTV Niedersachsen  beim Bundesfinale Anfang Juni in Oberwesel. Hier spielen die Sieger aus den 20 TT-Verbänden den Bundessieger der Minimeisterschaften aus.
In drei Vierergruppen galt es zunächst, Gruppenerste zu werden. Diese Hürde meisterte Finja mit 3:0 Spielen und 9:1 Sätzen souverän und zog in die Hauptrunde ein. Auch hier ließ sich Finja nicht stoppen und holte sich in 3:0 Spielen den Verbandssieg.
Schließlich stand noch das Superfinale der Alterklasse 2 gegen die Siegerin der Altersklasse III (8 Jahre und jünger an). Hier traf Finja auf eine Bekannte: Alina Bredow vom Delligser SC. Auch dieses Spiel entschied Finja zu ihren Gunsten und so darf sie nun vom 09.-11.06. zum Bundesfinale ins rheinländische Oberwesel fahren.


Wir gratulieren Finja zu diesem außergewöhnlichen Erfolg und drücken die Daumen, dass nach 1996 und 2010 mal wieder eine Bundessiegerin aus Niedersachsen komm
t.



 
Markus Kolle gewinnt Bronze bei den Deutschen Mastersmeisterschaften PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Betreiber   
Sonntag, 07. Mai 2017 um 06:43 Uhr

Vom 28. bis 30. April 2017 fanden im hessischen Wetzlar die 33. Internationalen Deutschen Meisterschaften der Masters "Lange Strecken" statt. Neben 229 Vereinen aus allen 16 Bundesländern nahmen auch Schwimmer/innen von 7 Vereinen aus Österreich, Schottland und der Schweiz teil. In 1031 Einzel- und 89 Staffelstarts wurden an den drei Tagen die deutschen Meister ausgeschwommen. Gestartet wurden die Langstrecken 400, 800 und 1500 m Freistil, 400 m Lagen sowie jeweils 200 m Rücken, Schmetterling und Brust auf der 50 m Bahn des Wetzlarer Europabades.

Markus Kolle vom Post SV Alfeld hatte sich für die 200 m Brust qualifiziert und fuhr mit gemischten Gefühlen am Sonntag nach Wetzlar. Die Vorbereitung verlief nicht optimal und dann war in der letzten Woche vorher auch das 7-Berge-Bad für 2 Tage geschlossen, so dass auch dieses Training ausfallen musste. Nach der gut 2,5 stündigen Anreise mit dem Auto lockerte er zunächst mit ein wenig Laufen und Gymnastik die verspannte Muskulatur. Eigentlich wollte er sich ausgiebig in der vorgesehenen Mittagspause einschwimmen. Aufgrund einer erheblichen Verzögerung im Verlauf des Vormittags wurde diese jedoch kurzfristig auf 20 Minuten mehr als halbiert. Da blieb nur Zeit, um sich kurz mit den Wasser- und Bahnverhältnissen vertraut zu machen. Mit der fünftschnellsten Zeit startete Markus im Entscheidungslauf der Altersklasse 50 auf Bahn 2 (die Zeitschnellsten erhalten die mittleren Bahnen 4 und 5). Nach dem Startsignal ist es auf den ersten 50 m wichtig, in das Rennen und das richtige Angangstempo zu finden, nicht zu "überpacen" und dies dann möglichst gleichmäßig, aber natürlich gleichmäßig schnell und an der Leistungsgrenze durchzuziehen. Überrascht stellte Markus im Augenwinkel fest, dass sein Nebenmann auf Bahn 3 wohl eine andere Taktik gewählt hatte und zur Hälfte der ersten Bahn ihm schon eine gute halbe Körperlänge abgenommen hatte. Markus ließ sich davon aber nicht von seiner Marschroute abbringen. Er wendete als 6.. Nach 100 m hatte er seinen Nebenmann wieder eingeholt und ließ ihn auf der 3. Bahn hinter sich. Üblicherweise ist diese dritte Teilstrecke bei den Meisten die Langsamste, bevor dann der langgezogene Endspurt beginnt. Markus jedoch hatte sich vorgenommen, gerade hier nicht nachzulassen und so arbeitete er sich bis zur 150 m Zwischenzeit auf Platz 3 vor. Auf der letzten Bahn ließ er sich die Bronzemedaille nicht mehr nehmen, obwohl nicht nur die Arme und Finger schmerzten, sondern insbesondere die Beine völlig "übersäuert" ihren Dienst nahezu verweigern wollten. Da dies aber allen anderen auch so geht, musst du dich jetzt "durchbeißen". Vollkommen erschöpft schlug er an, japste nach Luft, bevor er endlich zur Anzeigetafel blicken konnte. Dort wurde vor seinem Namen der dritte Platz angezeigt. Kaputt, aber mehr als nur zufrieden, kletterte er aus dem Becken. Das Gehen fiel ihm noch sichtlich schwer, ja die Beine. Nach der feierlichen Siegerehrung fiel die lange Heimreise nicht mehr schwer.

Nach den Feierlichkeiten am 1. Mai steht seit dem 2. Mai schon wieder das Training auf seinem Terminkalender. Wie sagte schon Herberger, nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf.

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 07. Mai 2017 um 06:48 Uhr
 
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